Dec 17, 2018

Religionen im Dialog?

Was haben wir gemeinsam, was trennt uns? – Ist die Frage mit der wir Schüler bei der Veranstaltung „Religionen im Dialog“ an der GSB konfrontiert wurden. Für uns junge Leute ist ein Diskurs über Religionen nicht unbedingt das Gesprächsthema unserer Wahl, aber in unserer Zeit ist es auch wichtig sich den Religionen anzunähern, welche Religionen es eigentlich gibt bzw. welchen Glauben wir Menschen haben.

Es wurde eine Podiums- Publikumsdiskussion von Schülern für Schüler veranstaltet, wobei wir Schüler, mit ein paar anderen Besuchern, über diese Frage gemeinsam diskutierten. Die Schule engagierte Vertreter für die muslimische, die evangelische und die katholische Religion, die jüdischen Vertreter hatten leider abgesagt. Einige Schüler hatten sich für diesen Diskurs Fragen überlegt, welche sie den Vertretern stellten und die Vertreter beantworteten sie dann ehrlich.

Eine Frau aus dem Publikum gab ein Beispiel für das Statement: „Die Eltern wählen, suchen die Religionen für ihre Kinder aus.“ Sie ist Christin (Orthodox) und ist mit einem Moslem verheiratet. Sie respektierte seine Religion und er ihre. Doch als die beiden Kinder bekamen kam die Frage: „Werden sie als Muslime oder Christen aufgezogen?“ Heute feiern ihre Kinder Bayram und Fasten auch, doch sie feiern auch Ostern und Weihnachten, werden also mit beiden Religionen groß. Verständlich wird daraus, dass die Eltern wohl immer die Religion der Kinder bestimmen, aber am Ende, wenn sie erwachsen sind, dann können sie selber entscheiden.

Diesen Diskurs zu führen ist sehr lobenswert und aktuell, denn in unserer Schule haben wir das Fach Religion nicht, weshalb ich es wichtig fand über dieses Thema zu sprechen. Bei diesem Diskurs waren nur ab Jg. 9 Klassen beteiligt, wobei die Moderation Schüler aus der 11.3 Lauter sein und der 13g Kollektives Gedächtnis führten. Sollte es irgendwann wieder so eine Diskussion über so ein wichtiges Thema geben, sollten sich mehrere Klassen daran beteiligen. Wir haben viel über die muslimische Religion und die evangelische mitgenommen. Meine Klasse wünscht sich weitere Veranstaltungen, wobei für das nächste Mal es vielleicht mehrere Vertreter, zum Beispiel jüdische Vertreter, ein Vertreter der Atheisten, auch der Christen (Orthodoxe), sein sollten. Es ist wichtig die verschiedenen Religionen kennen zu lernen, darüber mehr zu erfahren, zu wissen, an was alles die Menschen glauben, in einer Zeit, da alle Kulturen und Glaubensrichtungen dicht beieinander leben.

Rafaela Viegas, 10f

Stadtteilschule Bergedorf
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Schulbüro: 040 428925–01

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