Auf nach München!

Die Science Klasse 12.1 war in München. Was sie dort erlebt hat und warum Bayern eigentlich ganz schön ist, erzählt sie selbst:

Astronomie und Pharmazie, zusammenpassen wird es nie: unser Tag im deutschen Museum

Nach unserem ersten gemeinsamen Jahr als Profil Science² stand nun endlich die gemeinsame Studienfahrt nach München vom 09.09.2019 bis 13.09.2019 an. Nach langer Vorfreude ging es am Montagmorgen los. Eine aufregende und doch etwas lange Anreise stand bevor, allerdings zeichnete sich schnell ab, dass es ziemlich lustig werden würde. Etwas müde, aber mit dennoch großen Erwartungen an den nächsten Tag, kamen wir im Hostel an.

Nach einer kurzen Erholungsphase sind wir anschließend alle zusammen als Klasse Essen gegangen. Nach einer leckeren Stärkung hatten wir dann die Möglichkeit bis 00:00 Uhr die Freizeit zu genießen, mussten jedoch morgens pünktlich um 7:45 Uhr beim Frühstück sein. Denn nun sollte der erste richtige Tag in München starten und der Besuch im Deutschen Museum stand an. Das größte existierende deutsche Technikmuseum wurde 1903 von Oscar von Miller gegründet. Jährlich besuchen dieses etwa 1,5 Millionen Menschen, 29 davon waren dieses Jahr wir. Auf sieben Ebenen finden sich die unterschiedlichsten Exponate und Ausstellungen. Von Instrumenten, über Physik, ein nachgebautes Bergwerk bis zur Astronomie und einer Ausstellung über Energie (erneuerbare Energien, Kernkraft,…) ist alles dabei.

Uns haben heute vor allem die medizinischen und die astronomischen Ausstellungen interessiert, daher haben wir uns aufgeteilt und Sophie und Lily haben sich die Ausstellung Pharmazie und das DNA-Besucherlabor sehr lange und ausgiebig angeschaut. Lara hat sich die über drei Etagen verteilte Ausstellung zur Astronomie angesehen und hat sich dabei besonders intensiv mit den Anfängen und der Weiterentwicklung von Teleskopen zur Weltraumforschung auseinandergesetzt.

Museum1Zudem gab es um 11:00 Uhr einen Vortrag zum Thema Hochspannungsenergie. Hier wurde demonstriert, inwiefern ein Blitzeinschlag Auswirkungen auf ein Haus, einen Baum oder eine Hochspannungsleitung hat. Zudem wurde uns das Prinzip von Wechselspannungen gezeigt – einmal mit und einmal ohne eine Glasscheibe als Isolator. Das letzte Experiment war der Faradaysche Käfig. Zu diesem gab es einen kleinen geschichtlichen Exkurs und anschließend wurde auch dieser Versuch demonstriert.

Unserer Meinung nach stärkt eine Studienreise immer die Klassengemeinschaft. Es ist schön, mal nur auf sich gestellt zu sein und nur Freunde um sich herum zu haben. Das Deutsche Museum als alternativen Lernort zu betrachten, finden wir sehr gut, da einige Exponate und auch der Vortrag über Hochspannungsenergie gut in unser momentanes Thema passen. Es ist schön in kleinen Gruppen die Dinge anzuschauen, die einen interessieren und an den jeweiligen Stationen Experimente selbst zu machen, beziehungsweise am Computer durch Mitmachen Informationen zu erhalten. Im Großen und Ganzen eignet sich München als Ziel für eine Klassenfahrt sehr gut und gerade als Science oder Science² Profil gibt es viele naturwissenschaftliche Angebote – das Deutsche Museum ist auf jeden Fall eines dieser. (von Lara Jahncke, Lily Mierow, Sophie Bargas)

Einen ganz besonderen Ort in München haben die drei Jungs Aaron Große Enking, Gerrit  Valentiner und Philip Hedram noch entdeckt:

"Am Ende waren wir auf dem Dach des Museums, von wo aus man auf die Münchener Innenstadt gucken konnte. Nachdem wir dann nach etwa sieben Stunden das Museum verlassen haben, sind wir noch zum verrückten Eismacher gegangen. Der verrückte Eismacher ist ein kleiner Eisladen, der verrückte Sorten wie Weißwursteis, Biereis oder Eis mit Mehlwürmern verkauft!!!"

 

 Auf den folgenden Bildern ist ein weiteres Highlight zu sehen: das European Southern Observatory in Garching bei München.

museum2   museum3

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