May 24, 2018

Begrüßungsrede Matinée 2018

Liebe Viertklässlerinnen und Viertklässler, liebe Eltern und Familien, liebe GSBler, herzlich willkommen zur GSB-Matinee,
unserem Tag der offenen Tür an der Stadtteilschule Bergedorf!

Mein Name ist Thimo Witting, ich bin der Schulleiter unserer großen Bergedorfer Stadtteilschule, unserer einen Schule für alle Schülerinnen und Schüler.

Ich freue mich, dass Sie heute in unser schönes Zeighaus gekommen sind, um unsere Schule auf Herz und Nieren zu testen, ob sie denn die passende Schule für Euch ist, ob sie die passende Schule für Ihr Kind ist.

Hier in diesem Zeighaus können sich Schülerinnen und Schüler zeigen, zeigen was sie gelernt haben, zeigen was sie gut können, sich vielseitig zeigen, hier können Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Eltern und Gäste zusammenkommen um zu feiern, zu diskutieren, zu singen oder auch zu tanzen:

WIR WISSEN, JEDE und JEDER kann etwas und wir sind darauf neugierig, zu erfahren, was Du besonders gut kannst!

Gezeigt haben sich Euch und Ihnen heute zum Auftakt unser Bläser-WP aus Jahrgang 8 unter der Leitung von Herrn Brandes. Diese Schülerinnen und Schüler lernen seit der fünften Klasse zusammen. Euch noch einmal herzlichen Dank und einen donnernden Applaus!

Heute seid Ihr, liebe Viertklässler, sicher ganz gespannt, was Euch an der Stadtteilschule Bergedorf erwarten wird. Ihr seid ja eigentlich schon Schulprofis, vier Jahre habt Ihr in der Grundschule schon gezeigt, was in Euch steckt, einige mehr, andere tragen ihr Geheimnis noch in sich und brauchen noch ein bisschen Zeit.

Wir an der GSB sind ganz gespannt auf Eure Schätze, die Ihr in Euch tragt.
Wir möchten Euch die Möglichkeit hier geben, Eure Schätze und Talente weiter zu pflegen oder ganz neue zu entdecken.

Dafür strengen wir uns an dieser Schule alle gemeinsam an.

Und um euch DAS zu zeigen, haben sich sehr viele fleißige Schüler, Mitarbeiter und Eltern Mühe gegeben, Euch an diesem Sonntag unsere und vielleicht auch bald Eure Schule zu präsentieren. Ich möchte an dieser Stelle schon einmal den vielen Fleißigen, die zum Gelingen dieser GSB-Matinee beitragen, herzlich danken.

Selbstbewusst arbeiten wir daran, diese erfahrene und in Bergedorf hoch angesehene Schule weiter fit für die Zukunft zu machen. Unser Haus des Lernens bauen wir Schritt für Schritt weiter aus. Das pädagogische Profil dieser Schule richtet sich daran aus, als eine Schule für alle Kinder, das Leben in einer demokratischen Gemeinschaft zu lernen und den Rahmen zu schaffen, damit Höchstleistungen in unterschiedlichsten Bereichen für jedes Kind möglich werden, unabhängig vom Geschlecht oder der sozialen und kulturellen Herkunft.

Liebe Eltern,
Ihnen wird die passende Schulwahl in Hamburg mittlerweile sehr erleichtert:

Sie müssen in diesen Tagen ja gar nicht darüber nachdenken: Welchen Abschluss soll denn mein Kind erreichen? Sowohl das Gymnasium als auch die Stadtteilschule führen bis zum Abitur.

Und wir Stadtteilschulen sind überzeugt davon, dass wir für alle Bergedorfer Schülerinnen und Schüler ein herausragendes, DAS passende Angebot bieten:

  • An unserer Stadtteilschule erhalten die Schüler die Zeit und die Aufgabe, eigene Interessen zu entwickeln und sie zu pflegen, Freude am Lernen, Freude an der Schule zu haben. Glücklich zu sein. Uns liegt das Wohlergehen aller Schülerinnen und Schüler am Herzen.

  • An unserer GSB bieten wir Ihnen echte ganztägige Bildung an: Anstrengung und Muße wechseln sich ab. Ein gemeinsames Essen, ausreichend lange Pausen, Angebote in der Mittagsaktivität, Ansprechpartner durch Sozialpädagogen und der Beratungsabteilung finden Sie an unserer Schule.

  • Wir Stadtteilschulen bieten ihren Kindern Zeit und Raum für Erfahrungen und Erlebnisse: für Auslandsaufenthalte, für die Pflege von Hobbys und von Freundschaften. Die Kinder und Jugendlichen sammeln so die lebenswichtigen Erfahrungen – das ist Bildung.

  • Und die Schüler entwickeln an der GSB Höchstleistungen: im erreichen von eigenen Zielen, im Engagement für andere, im Erlernen von Demokratie, im Erlernen zu argumentieren und in der Gemeinschaft zu leben.

  • Höchstleistungen haben die Schülerinnen und Schüler in den letzten Jahren aber auch bei ihren Abschlüssen gezeigt: Nach Jahrgang 10 hat jede Schülerin und jeder Schüler eine Perspektive, wie es weitergeht: Ausbildung, Oberstufe, Ausland, Berufsvorbereitung.

Liebe Eltern,

auch sie verfolgen sicher die immer wiederkehrenden sogenannten Ergebnisse von Bildungsstudien. Bundesligatabellen der Bundesländer – und immer wieder die Erkenntnis, was unsere Kinder und Jugendlichen in unserem Land wieder einmal nicht gut genug können. Mal können sie nicht genug lesen, mal nicht rechnen, mal nicht schreiben. Wieso erlauben wir uns in unserem Land, so über unsere Kinder zu sprechen und zu urteilen?

Mich als Schulleiter bewegt dies auf so vielen Ebenen. Sie sehen mich aufgewühlt und sie sehen mich als jemanden, der sich zusammen mit Ihnen für eine bessere Bildung für unsere Kinder, für eine bessere Gesellschaft einsetzen möchte.

Ich orientiere mich an einem unserer Leitsätze:
Neugier, Mut und Wissensdurst, Offenheit für letzte Fragen und Zivilcourage sind uns wichtig.

Wenn wir weiter an unseren Kindern – an den Menschen, die in 10 bis 20 Jahren unsere Gesellschaft tragen und gestalten sollen, ziehen und zerren und ihnen einreden, was sie alles nicht können:

  • Wir ihnen wieder und immer wieder schlechte Matheleistungen unterstellen,

  • Wir von Inklusionskindern sprechen,

  • Wir von leistungsstarken und leistungsschwachen Kindern sprechen,

  • Wir von schwierigen oder von Sahneklassen oder von Problemkindern sprechen,

  • wir unseren Kindern mit Zentralen Prüfungen vorgaukeln, dass Menschen vergleichbar oder normierbar wären,

  • Wir ihnen Angst machen, dass die Abschlussprüfungen sicherlich kein Zuckerschlecken sein werden.

    Wenn wir also mit erhobenem Zeigefinger, mit der Vorstellung Bildung sei messbar, mit einer Pädagogik des Angstmachens und des Schlechtredens, mit einer Pädagogik aus der Mottenkiste, unseren Kindern weiter begegnen, werden diese uns und unserer Gesellschaft die ROTE KARTE zeigen.

    Die ROTE KARTE zeigt sich dann zum Beispiel dadurch, dass unsere Kinder, die dann Erwachsen sind...:

  • ...vielleicht nicht mehr zu Wahlen gehen,

  • ...womöglich Feindlichkeit und Ausgrenzung fordern und leben,

  • ...in einer Gesellschaft von Gewinnern und Verlierern leben,

  • ...sich nicht mehr sozial engagieren, für die Gesellschaft sorgen, Mitmenschlichkeit pflegen.

  • Wir an der Stadtteilschule Bergedorf stehen dafür, die Kinder unserer Gesellschaft so zu bilden, dass sie die Gestalter und die Träger der künftigen Generation sein können. Wir freuen uns, wenn Sie diese Gedanken zur Bildung Ihrer Kinder in Ihre überlegungen zur Schulwahl miteinbeziehen.

     

Frau Bonschenk und ich sind besonders froh darüber, dass wir Ihnen und Euch heute auch schon einige der künftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer des neuen Jahrgangs 5 vorstellen können. Die Kolleginnen und Kollegen sind heute für Sie und Euch für ein erstes Kennenlernen da. Mein großer Dank geht dafür an Euch, dass Ihr heute das Matinee-Programm bereichert!

Ich wünsche Euch liebe Schüler und Ihnen liebe Eltern und natürlich allen Gästen erlebnisreiche drei Stunden an der GSB – sein auch sie neugierig, stellen Sie Ihre Fragen, die sie bewegen, wir freuen uns darauf!

Viel Spaß bei der GSB-Matinee 2018!

Read 3390 times Last modified on Freitag, 23 März 2018 11:20

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